Katholisches Bildungswerk Stuttgart

Malerei des Deutschen Impressionismus - Slevogt, Liebermann, Corinth

Allgemeinbildungskurs im Bischof-Moser-Haus

K-18-1-2302

MO 19.02.18 – MO 19.03.18

MO 19.02. | 26.02. | 05.03. | 12.03. | 19.03.18, jeweils 09:30 – 11:00 Uhr

Ulla Groha, Kunsthistorikerin, Museumspädagogin

Bischof-Moser-Haus

30,00 €

Allgemeinbildung BMH 0218

Ausgangspunkt eines radikalen Wandels in der Malerei in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war die Kunst des Impressionismus. Die zunächst als Beschimpfung durch den Kunstkritiker Leroy 1874 gewählte Bezeichnung wurde schließlich zum Namen einer Gruppe, einer Kunstrichtung und schließlich eines ganzen Malstils Dieser Stil breitete sich nach 1900 auch im deutschsprachigen Raum aus und beeinflusste einige bedeutende Malerpersönlichkeiten maßgeblich: Liebermann, Slevogt, Corinth. Unter dem Einfluss dieses Malstils avancierte der aus wohlhabendem Hause stammende Maler Max Liebermann vom “Apostel des Hässlichen” zum Schöpfer herrlicher Landschaftsbilder seines Gartens am Wannsee. Der aus Bayern stammende Künstler Max Slevogt hatte bereits seit seiner Kindheit wiederholt die Sommer in Landau in der Pfalz verbracht und daher ein besonderes Verhältnis zur südpfälzischen Region geknüpft. Somit entwickelte auch er sich mit seinen Bildern von Weinhügeln und Wäldern zu einem Hauptvertreter der Freilichtmalerei. Lovis Corinth ließ den luftig-lockeren Duktus des Impressionismus schließlich hinter sich und wandte sich zuletzt einer kraftvollen, fast expressiv anmutenden Malweise zu.

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