Katholisches Bildungswerk Stuttgart

Giovanni Segantini und Ferdinand Hodler

Allgemeinbildungskurs im Bischof-Moser-Haus

K-19-1-2301

MO 28.01.19 – MO 25.02.19

Mo 28.01.|04.02.|11.02.|18.02.|25.02.19,
jeweils 09:30 – 11:00 Uhr

Ulla Groha, Kunsthistorikerin, Museumspädagogin

Bischof-Moser-Haus

30,00 €

Die Berge übten seit jeher eine An- ziehungskraft auf die Maler aus. Schon im 17. Jahrhundert zog es selbst niederländische Künstler in die Alpenregionen, um erhabene Berglandschaften zu malen. Somit verwundert es keineswegs, dass auch die Maler jener Regionen die Berge als Motiv für sich entdeckten. Der in Bern geborene Ferdinand Hodler und der im damals österreichischen Arco zur Welt gekommene Giovanni Segantini sind zwei dieser Vertre- ter. Beiden gemeinsam ist zwar, dass sie aus ärmlichen Verhältnisse stammen, doch könnte das Werk der beiden kaum unterschiedlicher sein. So begann der Österreicher früh mit der Freilichtmalerei und ent- wickelte eine eigene pointillistische Maltechnik, mit deren Hilfe er das ungebrochene Licht der Hochgebirgswelt steigerte. In seinen Bildern erscheint von Anfang an die bäuerliche Bevölkerung eingebettet, ja verschmolzen mit der Landschaft. Der Schweizer hingegen wandte sich früh einer symbolistischen Gestaltung seiner Bilder zu, in denen er neben Landschaftsmotiven den Menschen ins Zentrum als Träger von Rhythmik und Empfindung stellt und sich so existentiellen Themen wie Nacht, Tag, Schlaf, Tod und Sexualität widmet.

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